Tiszavidék


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ÓPUSZTASZER

 

Allgemeine Daten

 

Gebiet

 59,5 km²

Bevölkerung 

2279  

Bevölkerungsdichte

 38,3 /km²

 Wappen

Geschichte

 

Aus der Völkerwanderungszeit haben die Grabhügeln (Kurgane) der hier gelebten Reiternomadvölker in der Gegend um Ópusztaszer bestanden. Die Ungarn sind in dieser Gegend im Jahre 896 angekommen. Nach Anonymus’ Werk (Gesta Hungarorum) haben Fürst Árpád und seine Adeligen hier eine Versammlung abgehalten. Es scheint wahrscheinlicher zu sein, dass Ond und sein Sohn Ete, die aus dem sogenannten Geschlecht Bor-Kalán gestammt haben, sich in der Gegend um Ópusztaszer niedergelassen haben. Das berümteste Mitglied dieses Geschlechtes war Bischof Kalán, der unter der Regierung des Königs Béla III. als der zweitmächtigste Würdeträger des Königreichs gegolten hat. Im Mittelalter wurde die Siedlung um das Kloster Szer gebaut. Der Name Szer wurde erstmals 1233 urkundlich erwähnt. Der Name Suenhaz, das Sövényháza bedeutet, ist erstmals im Jahre 1348 in einer Urkunde erschienen. Im 15. Jahrhundert ist die Siedlung Sövényháza zu Marktflecken geworden. Im Jahre 1803 wurde das Landsgut Mindszent-Szegvár, zu dem auch die Gegend um Sövényháza gehört hat, von Leopoldina Zichy, der Witwe von Markgraf János Károly Pallavicini erworben. Seit 1974 ist der Name der Siedlung, anstatt Sövényháza, Ópusztaszer.